Überleben die Airlines in Zeiten von Corona?

Corona Verbreitung

Corona hat vieles in Frage gestellt und sichere sowie selbstverständliche Dinge ins Wanken gebracht. Vieles in der Wirtschaft ist unsicher geworden und man fragt sich, wer diese Krise überleben und wer leider auf der Strecke bleiben wird. Natürlich gibt es Branchen, denen Corona so gut wie nichts anhaben kann. Aber es gibt die Branchen, die die ganze Härte zu spüren bekommen. So sieht es wohl auch mit der Luftfahrt aus. Diese soll in ihrer Geschichte zurzeit sogar die schlimmste Krise erleben. Viele Airlines kämpfen richtiggehend um ihr Überleben und bitten um staatliche Unterstützung.

Über die aktuelle Lage in der Luftfahrt-Branche kann sicherlich keiner zufrieden sein. Denn es sind ja wohl deutlich mehr Flugzeuge am Boden als am Himmel. Die Fluggesellschaften mussten den Flugbetrieb weitgehend einstellen. Es gibt aber Branchenbeobachter, die mutmaßen sollen, dass die Lufthansa aus der Corona-Krise stärker hervorgehen könnte. Denn es sieht wohl ganz danach aus, dass einige Wettbewerber in den kommenden Jahren verschwinden werden. Dadurch könnten die Chancen steigen, dass höhere Preise verlangt werden. Kurzfristig gesehen, also diesen Sommer betreffend, ist wohl eher von einem Preiskampf die Rede, die die sogenannten Low Cost Airlines anzetteln sollen.

Eine missliche Lage für die Luftverkehrsbranche

Die Lage für die Luftverkehrsbranche ist denkbar schlecht. Wegen dem Corona-Virus herrschen größtenteils Reisewarnungen. Also bleiben die meisten Flugzeuge am Boden und die Kunden bleiben ganz weg. Es ist die Rede davon, dass Lufthansa-Piloten sogar einen Gehaltsverzicht angeboten haben sollen. Die Piloten der Lufthansa sollen dem Konzern einen freiwilligen Verzicht auf ihr Gehalt bis zum Sommer 2022 vorgeschlagen haben. Vorausgesetzt, der Konzern geht nicht in die Insolvenz in Eigenverantwortung. Man sagt, diese Vereinbarung würde um die 5000 aktive Piloten betreffen, welche dann nur noch ein bis zu ca. 45 Prozent reduziertes Gehalt erhalten würden.

Restrukturierungsmaßnahmen bei Airlines

Andere Airlines denken über sogenannte Restrukturierungsmaßnahmen nach. Dazu könnte unter anderem ein Abbau von vielen Stellen gehören. Von diesen Maßnahmen können dann die Mitarbeiter aus der Verwaltung, der Führungsebene, das Kabinenpersonal und auch die Piloten betroffen sein. Neben den Streichungen von Arbeitsplätzen sind ebenso Gehaltskürzungen und Zwangsurlaube möglich. Außerdem können Standorte geschlossen werden.

Rettungspläne bei Airlines

Es gibt auch die Airlines, die bereits schon vor der Corona-Krise finanzielle Schwierigkeiten hatten. Wegen der verursachten Umstände durch das Coronavirus, mussten bereits eine große Zahl von Mitarbeiter deswegen beurlaubt werden und manche haben wohl Insolvenz angemeldet. Andere haben Glück und können von Rettungsplänen profitieren. Weil immer mehr das Geld ausgeht, haben schon einige klassische Fluggesellschaften Liquiditätshilfen vom Staat beantragt.

Jede Airline versucht natürlich auf ihre eigene Weise durch die Krise zu kommen. Aber zum Überleben werden wohl alle staatliche Hilfe benötigen.

Die Kunden sollten bei allem nicht die Leittragenden sein

Auch wenn der Fokus hier auf den Airlines liegt, sollten natürlich nicht die Kunden die Leidtragenden der ganzen Geschichte werden, indem sie mit Gutscheinen statt einer Erstattung für stornierte Flüge abgespeist werden. Gegen so eine Gutscheinlösung soll sich die EU-Kommission ausgesprochen haben.

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