Urlaub in der Natur: Der besondere Reiz am Camping

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Das Zelten erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Insbesondere Naturverbundene, Aktivurlauber und Familien mit Kindern sowie jugendliche Reisegruppen entscheiden sich oft für den Campingurlaub. Campingziele, Campingarten und die passenden Zelte für jede Art von Ferien stehen reichlich zur Auswahl.

Wo bietet sich das Camping an?

Besonders beliebt ist Umfragen zufolge der Campingurlaub am Meer sowie in der Nähe anderer Gewässer wie Badeseen oder Flüsse. Die mehr oder weniger 20 Millionen Deutsche, die innerhalb des Landes ihr Zelt aufschlagen, verteilen sich vor allem auf diejenigen Bundesländer, die über einen Küstenabschnitt verfügen. An der Nordsee und an der Ostsee bzw. in Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie auf den Ostseeinseln und Nordseeinseln boomt der Campingurlaub Jahr für Jahr. Dicht gefolgt sind diese Urlaubsziele von Regionen um den Bodensee – ebenfalls in Gewässernähe und mit Bademöglichkeiten verbunden. Wen es nicht ans Meer zieht, den locken in der Regel die Berge. Bundesländer wie Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sind deshalb ebenfalls hoch auf der Beliebtheitsskala vertreten. Inmitten von Berg und Tal, Wald und Wiese lässt es sich gut campen. Die Alpen, das Allgäu, der Schwarzwald, die Schwäbische Alb, der Pfälzerwald und die Eiffel ziehen Camper an, die sich beim Zelten mit dem Wandern, Klettern und Radfahren einem Aktivurlaub widmen.

Worauf kommt es beim Zelten an?

Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob man per Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln anreist und sein Zelt auf einem Campingplatz aufschlägt oder lieber auf eigene Faust unterwegs ist. Vor allem für Viel-Camper empfiehlt es sich, einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil zu kaufen, damit sich das Zelt mit mehr Raum, Kochgelegenheiten, Waschmöglichkeiten und einem Transportmittel kombinieren lässt. Diese praktischen Campingfahrzeuge kann man auch mieten, wenn das wärmere Wetter die Campingsaison einläutet. Man sollte beim Zelten eines nicht vergessen: Man hat zwar den Vorteil, immer an der frischen Luft zu sein sowie die jeweilige Flora und Faune aus nächster Nähe zu erleben, doch bei all der Naturverbundenheit ist eine gute Campingausrüstung unerlässlich. Das Zelt spielt die Hauptrolle. Es ist in verschiedenen Größen wie 1-Mann-Zelt, 2-Mann-Zelt und großes Gruppen- bzw. Familienzelten zu haben und sollte witterungsfest sowie strapazierfähig sein. Praktisch ist zum Beispiel auch ein Wurfzelt für 2 Personen, was einem den manchmal etwas komplizierten Aufbau des Zeltes erspart. Der Rest der Ausrüstung beinhaltet neben Schlafsack, Isomatten, Decken und Kopfkissen u. a. noch Versorgungsgegenstände. Einen Gaskocher, einen Grill, eine Kühlbox und ausreichend Lebensmittel sollte man genauso mitnehmen wie Mückenspray, eine Taschenlampe, einen kleinen Erste-Hilfe-Kasten und nützliches Zubehör wie beispielsweise ein Taschenmesser. So ist für ein Minimum an „Luxus“ vorgesorgt, wobei man sich um Hygienemöglichkeiten noch extra Gedanken machen muss.

 

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